Volkssport Fußball ist ein Milliardengeschäft

Mit der zunehmenden Vermarktung der Fußball Bundesliga im In- und Ausland taucht auch immer wieder die Debatte um die steigende Kommerzialisierung in die Medien auf. Neben den Bundesliga Tickets stellen Sponsoren und TV-Rechte derweil mit Abstand den größten Teil der Einnahmen der Vereine – kann diese Entwicklung in den nächsten Jahren gestoppt wird oder ist dies sogar gesund für den modernen Fußball?

Die Entwicklung von Kommerz im Fußball

Ein gutes Beispiel für die Sorge der Fans um die Kommerzialisierung liegt in der Ultra Bewegung. Hier haben sich Fans zusammengeschlossen um unter anderem auf die zunehmende Kommerzwelle im Fußball und insbesondere in den Stadien hinzuweisen. Mit verschiedenen Aktionen wird auf zu hohe Eintrittspreise hingewiesen, damit Fußball auch in den nächsten Jahren ein Konzept für das gesamte Volk ist. Dabei wird immer wieder auf England verwiesen, wo die Eintrittspreise in der heutigen Zeit einen regelmäßigen Besuch im Stadion für die meisten Menschen nicht mehr erschwinglich machen. Aber hat der Kommerz im deutschen Fußball tatsächlich so stark Einzug gehalten oder wird die Situation übertrieben? Im Laufe der Zeit haben sich die Preise für ein Spiel im Stadion tatsächlich signifikant verändert. Der Preis hat sich im Durchschnitt fast verdreifacht.

TV-Rechte und Sponsoren als Zugpferd

Natürlich ist der Fußball auch nur ein Spiegelbild der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung. Allerdings ist eine Mitschuld an dieser Entwicklung in jedem Fall bei den gestiegenen Gehältern zu suchen. Der Fußball ist ein Milliardengeschäft und alleine die Vergabe der TV-Rechte für einige Saisons kann einen Medienkonzern schon einmal eine halbe Milliarde Euro kosten. Die Entwicklung dürfte in den nächsten Jahren nicht aufzuhalten sein. Achtet man darauf dass die Eintrittspreise erschwinglich bleiben, sollte Fußball als Volkssport trotzdem erhalten bleiben können.

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